Angela Merkel, Bundeskanzlerin
Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)
Prof. Klaus Hekking, Vorstandsvorsitzender der SRH Holding Heidelberg
Hauptstadtkongress – ein wichtiger Baustein meiner berufspolitischen Arbeit.
Ulrike Steinecke, Vorsitzende Deutscher Verband für Physiotherapie / Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten (ZVK) e.V.
Dr. Andreas Penk, Vorsitzender der Pfizer Deutschland GmbH
Der Hauptstadtkongress ist an Themenbreite einmalig in Deutschland.
Prof. Dr. Günter Neubauer, Gesundheitsökonom und Leiter des Instituts für Gesundheitsökonomik (IfG) München
Marie Luise Müller, Leiterin Deutscher Pflegekongress
Der Hauptstadtkongress ist gelebte Vernetzung im Gesundheitswesen.
Dr. Axel Reimann, Direktor Deutsche Rentenversicherung Bund
Prof. Dr. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK)
Bernd Tews, Geschäftsführer Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Der Hauptstadtkongress ist die Zentralplattform für die Entscheider der Gesundheitsbranche.
Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Leiter Deutsches Ärzteforum; Geschäftsführer des Trägervereins und Ärztlicher Direktor Unfallkrankenhaus Berlin (ukb)
Prof. Heinz Lohmann, Leiter Kongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation; Vorsitzender der „Initiative Gesundheitswirtschaft“
Dr. Uwe K. Preusker, Fachjournalist; Leiter Deutscher Pflegekongress
Cornelia Groehl, President Ethicon Germany und Vorsitzende der Geschäftsführung der Johnson & Johnson MEDICAL GmbH
Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur der Ärzte Zeitung
Senator a. D. Ulf Fink, Initiator und Kongresspräsident des Hauptstadtkongresses
Dr. Volker Leienbach, Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Wahljahr 2009 hat uns eine ganze Reihe neuer Regierungen und Akteure hervorgebracht – im Europaparlament, den Ländern und schließlich auch im Bund. In der Gesundheitspolitik müssen wir uns ebenfalls auf neue Gesichter und Namen einstellen: Die Koalitionspartner haben uns mit einem jungen Bundesgesundheitsminister überrascht: Dr. Philipp Rösler (FDP), 36 Jahre alt, dessen Schritte wir alle gespannt verfolgen werden. Welchen gesundheitspolitischen Kurs wird er im Laufe der Legislaturperiode tatsächlich durchsetzen können? Bleibt der Gesundheitsfonds oder nicht? Kommt es doch zur Gesundheitsprämie? Droht am Ende vielleicht sogar die „Entsolidarisierung“ im Gesundheitswesen? Wie wird sich das Verhältnis zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung unter Schwarz-Gelb entwickeln?
Diese und weitere gesundheitspolitische und fachbezogene Fragen stehen im Mittelpunkt des Hauptstadtkongresses 2010 vom 5. bis zum 7. Mai im ICC Berlin.
Dach des Kongresses ist das Hauptstadtforum Gesundheitspolitik mit dem Tag der Versicherungen. Von großer Bedeutung wird erneut das Thema älter werdende Gesellschaft sein, best solutions und best practices sind hier gefragt, will man das Leben im Alter vereinfachen und ihm mehr Lebensqualität geben. Wie man Abläufe und Verfahren im klinischen Alltag verbessern kann, gehört ebenso zur Themenpalette wie Fragen zur Personalfindung und Personalbindung, zur Priorisierung medizinischer Leistungen oder zur Delegation ärztlicher Aufgaben. Die Gesundheitswirtschaft wird zeigen, wie sie der Finanzkrise weiterhin trotzen kann. Die Kranken-, Unfall- und Rentenversicherungen präsentieren sich mit eigenen Veranstaltungen auf dem Tag der Versicherungen.
Die internationale Dimension des Kongresses verkörpern das EU- und das USA-Forum sowie die Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Medizin.
Der Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation (KKR) befasst sich nicht nur mit dem Krankenhaus als Unternehmen, mit gesetzlichen Restriktionen, Privatisierung und Effizienzsteigerung, dem digitalen Workflow zwischen Praxis und Klinik, sondern auch mit dem Patienten als mündigen und informierten Kunden: Ranking von Medizininstitutionen, Patientenorientierung, Krankenhäuser analog zu Hotels mit individueller Rundumversorgung, um den Gesundheitskunden als Selbstzahler, um Prävention und Wellness.
Das Deutsche Ärzteforum, das seit zehn Jahren zum Hauptstadtkongress gehört und 2010 Jubiläum feiert, beschäftigt sich vor allem mit der Förderung ärztlichen Nachwuchses, der Aus- und Fortbildung und mit dem sich wandelnden Selbstverständnis des Arztberufes. Die Patientensicherheit wird ebenso Thema sein wie die Telemedizin, die Therapiefreiheit und das Einweisungsmanagement. 2010 wird es erneut einen Tag der Niedergelassenen geben, dessen politische Veranstaltung unter dem Motto steht „Der Arzt im Wandel: Beruf statt Berufung?“.
Was bringt die neue Legislaturperiode für die Pflege? Was muss geschehen, damit ausreichend Pflegekräfte für unsere älter werdende Bevölkerung zur Verfügung stehen? Dies sind zentrale Fragen, die sich der Deutsche Pflegekongress 2010 stellt. Es geht um Personalentwicklung in der Altenhilfe, um Bürokratieabbau, um die Frage, wer Angehörige von Pflegebedürftigen am besten berät, und um den Pflegebegriff und um das Verhältnis von Pflegewissenschaft zur Pflegepraxis.
Mit besonderer Spannung erwarten wir die Sieger der zweiten Runde im Wettbewerb der Gesundheitsregionen. Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan (CDU) wird sie in der Eröffnungsveranstaltung am 5. Mai 2010 auszeichnen.
Wir hoffen, dass auch Sie dabei sind, wenn sich im Mai wieder rund 8.000 Teilnehmer im Berliner ICC treffen.
Ulf Fink, Senator a.D.
- Kongresspräsident -